Vor wenigen Tagen hat die Zentralstelle KDV eine groß angelegte Petition gestartet. Der Bundestag wird aufgefordert, die Wehrpflicht auszusetzen und stattdessen Freiwilligendienste stärker zu fördern. Jeder und jeder, die oder der dieses Ziel unterstützen möchte, kann die Petition unterschreiben - auch online. > zur Petition.
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Nach Schule oder Ausbildung einmal ins Ausland zu gehen, fern von Zuhause neue Erfahrungen zu sammeln, andere Menschen und Kulturen kennen zu lernen, ist der Traum vieler junger Menschen. Auch der von Ilona Müller aus Emmelshausen im Rhein-Hunsrück-Kreis. 2009 brach die gelernte Altenpflegerin für ein Jahr nach Südafrika auf. Doch aus dem Traum wurde rasch Ernüchterung. ZDF-Autorin Martina Nothhorn hat sie begleitet.
Am 20.2. bietet das Eine Welt Netz NRW einen Workshop für RückkehrerInnen des weltwärts-Programms an. Thema: Fortbildung in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Ob Afrika, Asien oder Lateinamerika - Der Workshop richtet sich an junge Leute, die als Freiwillige in Ländern des globalen Südens waren und sich nun in NRW engagieren wollen. Die Anmeldefrist wurde bis zum 15.2.2010 verlängert!
Eine Meldung des epd Hannover. Die Berliner Entwicklungspolitik-Expertin Claudia von Braunmühl hat den Freiwilligendienst der Bundesregierung "weltwärts" scharf kritisiert. "Das gesamte Programm ist nicht an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer orientiert. Es dient lediglich deutschen Jugendlichen, die sich selbst verwirklichen wollen", sagte die Professorin am Donnerstag in Hannover. An dem entwicklungspolitischen Programm haben seit 2008 rund 6.000 Jugendliche teilgenommen.
www.weltwärts-news.de ist ein neuer Blog im Internet zu weltwärts und vielen anderen Themen rund um den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Das Portal bietet Besuchern ein informatives Forum und bietet Nutzern die Möglichkeit, mit einem eigenen Blog zu starten.
Das Bundesentwicklungsministerium will in Zukunft die Arbeit von zurückgekehrten weltwärts-Freiwilligen in Deutschland besser unterstützen und stellt dazu auch mehr Geld zur Verfügung. Das jedenfalls geht aus einer aktuellen Meldung des Ministeriums hervor. Mehr als 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts sind inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt und möchten hier ihr Engagement fortsetzen. Und seitens des BMZ heißt es:
Inwiefern hat die Bundesregierung nach dem ersten Jahr Erkenntnisse aus der Umsetzung von „weltwärts“ gezogen, die für eine Weiterentwicklung des Programms im Sinne der formulierten Ziele von Bedeutung sind und auf Grundlage welcher Daten gelangte die Bundesregierung zu diesen Erkenntnissen? - Diese Frage richteten die GRÜNEN in einer Kleinen Anfrage Anfang April an die Bundesregierung. Diese hat nun geantwortet.