Entwicklungspolitik Aktuell

Spendenaufruf für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan

Flutopfer in Pakistan. Quelle: reutersSeit mehreren Wochen ist die Lage in Pakistan dramatisch. 20 Millionen Menschen sind in dem südasiatischen Land von der Flutkatastrophe betroffen - mehr Menschen als in allen neuen deutschen Bundesländern zusammen. Die internationale Hilfe ist angelaufen. Dennoch: Es werden noch immer dringend Hilfsgüter und finanzielle Unterstützung benötigt.  Angesichts dieser Situation der Menschen in Pakistan ruft junge!ez zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auf.

Unterstützen können Sie die Arbeit der Helferinnen und Helfer mit einer Spende auf eines der folgenden Spendenkonten (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Entwicklungshilfegelder veruntreut: Scharfe Vorwürfe gegen Kolping-Stiftung

Logo des Kolpingwerks und Geldkoffer"Verantwortlich leben, solidarisch handeln." - Das Motto der katholischen Hilfsorganisation Kolpingwerk klingt dieser Tage wie Hohn. Denn Über Jahre hinweg sollen in der Kolpingstiftung Paraguay Entwicklungshilfegelder Deutschlands und der EU veruntreut worden sein. Von etwa einer Million Euro fehlt offenbar jede Spur. Die neue Chefin der Kolping-Stiftung in Paraguay erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Vorgänger und die Organisation. Sie spricht von verschwundenen Geldern und einer Verschleppung der Aufklärung. Die Kolping-Zentrale dementiert und bemüht sich um Schadensbegrenzung.

Relaunch der BMZ-Internetseite: bürgernäher im Netz?

Screenshot der neuen Internetseite des BMZDeutschland kommt seinen internationalen Verpflichtungen zur Entwicklungszusammenarbeit nicht nach. Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) begründete dies erst vor einiger Zeit mit der aktuellen Haushaltslage. Wenn es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, wird also auch das Geld knapp für Wiederaufbau, Good Governance und Umweltschutz in Afrika, Asien und Lateinamerika. Gleichzeitig leistet sich das BMZ eine neue Außendarstellung: Die Internetseite wurde rundum erneuert - mit Entwicklungshilfegeldern (ODA), versteht sich. Wozu, mag sich der Steuerzahler fragen.

Niebel: Entwicklungspolitik vertritt auch Interessen deutscher Unternehmen

Entwicklungsminister Dirk NiebelWas kann und soll Entwicklungspolitik leisten? Wie lässt sich Hilfe und Unterstützung für so genannte Transformations- und Entwicklungsländer in Deutschland legitimieren? Wollen wir wirklich nur "helfen", oder stehen vielmehr knallharte Wirtschaftsinteressen hinter den Milliardentöpfen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen soll? Letzteres muss sich seit seiner Amtsübernahme vor neun Monaten immer wieder Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vorwerfen lassen.

Kritik an Entwicklungsminister Niebel: Wieczorek-Zeul im Interview

Heidemarie Wieczorek-Zeul / Quelle: wikipedia.orgHeidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat in ihrer Zeit als Entwicklungsministerin einige Koalitionen überstanden: Ihr Ressort leitete sie sowohl unter einer rot-grünen Regierung, als auch in der großen Koalition zwischen CDU und SPD mit harter Hand. 2009 war mit dem schwarz-gelben Regierungswechsel auch für sie Schluss. Nun kritisiert Wieczorek-Zeul erstmals seit ihrem Abgang als Entwicklungsministerin öffentlich die Politik ihres Nachfolgers Dirk Niebel (FDP).

Afghanistan: Zwischen Krieg und Wiederaufbau

Flagge AfghanistansAfghanistan: Seit acht Jahren tobt in dem asiatischen Land ein nicht enden wollender Bürgerkrieg. Der Militärschlag der US-Amerikaner und ihrer Verbündeten gegen das Taliban-Regime demonstrierte zwar militärische Überlegenheit, für Frieden sorgte er jedoch nicht. Im Gegenteil: 2010 ist das Land am Hindukusch teilweise gefährlicher als zuvor. Und das bekommen auch die Soldaten der Bundeswehr zu spüren. Ab morgen wird in Afghanistan erneut über Frieden, Sicherheit und Entwicklung beraten - auf der "Kabuler Konferenz zur Zukunft Afghanistans".

BMZ-Etat 2011: Nullrunde bei Armutsbekämpfung

Geldscheine / Quelle: wikipedia.deDie schwarz-gelbe Bundesregierung hat am Mittwoch den Bundeshaushalt für 2011 auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett billigte den Entwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble für das nächste Jahr und den langfristigen Finanzplan bis 2014. Für das Entwicklungsministerium bedeutet das: weder Gewinn, noch Einsparungen, aber eine Nullrunde. Der Etat für 2011 wird auf Vorjahresniveau eingefroren und Deutschland verabschieded sich leise von seinen internationalen Verpflichtungen.

Reform: GTZ setzt sich durch

Logo des BMZEine "Strukturreform für mehr Wirksamkeit in der Technischen Zusammenarbeit" hatte sich Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) bereits zu seinem Amtsantritt im letzten Jahr auf die Fahnen geschrieben. Heute wurden weitere Details bekannt, wie die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zukünftig aussehen soll. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung (InWEnt) sollen zum 1. Januar 2011 fusionieren - und zwar unter dem rechlichen Dach der GTZ.

Radikaler Umbau: Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Logo des BMZEin Jahr hat sich die neue Bundesregierung laut Koalitionsplan Zeit gegeben für ein Konzept zum Umbau der deutschen Entwicklungspolitik. Die Ziele sind ehrgeizig, die drei großen Durchführungsorganisationen technischer Zusammenarbeit - GTZ, DED und InWEnt - sollen fusionieren und künftig einheitlich auftreten. Heute stellte Entwicklungsminister Dirk Niebel die ersten Pläne vor. Fazit: Man arbeitet zusammen, will den Zusammenschluss schnell voranbringen, doch mit konkreten Aussagen hält man sich zurück.

GTZ soll fusionieren

Entwicklungsminister Dirk Niebel (Quelle: dpa)Im Koalitionsvertrag von Schwarz-gelb wurde die Fusion und Vereinheitlichung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bereits angekündigt. Jetzt nehmen die Pläne erste Konturen an. Nach einem Bericht der Ssüddeutschen Zeitung soll dabei auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) mit derzeit rund 13.000 Beschäftigten nicht verschont bleiben und sogar ihren Namen verlieren.

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