Entwicklungspolitik

Fortbildungsprogramm für Evaluator_innen in der Entwicklungszusammenarbeit

Logo der AGEGMehr denn je werden kompetente und hochklassig ausgebildete Evaluations-Fachkräfte von national und international agierenden Auftraggebern zur Unterstützung von Qualitätssicherungsprozessen nachgefragt. Auftraggebende Organisationen erwarten von ihren Evaluatoren die Kenntnis moderner und vielfältiger Evaluationsmethoden. Zunehmend komplexere EZ-Interventionen sowie wirkungsbezogene Evaluationen erfordern den sicheren Umgang mit diesen Methoden.

In der deutschen und europäischen EZ werden Evaluationen schon seit langem durchgeführt. Allerdings bestehen im internationalen Vergleich Methodendefizite, und es gibt nur wenige Fortbildungsmöglichkeiten.

Deutschlandweite Ausschreibung für die „Living Proof Botschafter“

Logo von ONEBerlin, 21. März 2011. Ein verbreitetes Klischee in der Entwicklungspolitik lautet: Das bringt doch alles nichts. Aber wie es mit Klischees oftmals ist: es ist nicht viel dran. Entgegen der ständigen Schreckensmeldungen in den Medien macht die Welt echte Fortschritte im Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit.

Entwicklungsminister Niebel beantwortet Bürger-Fragen

Dirk Niebel / Quelle: wikipedia.deProjekte in Israel, Entwicklungszusammenarbeit mit China, Wiederaufbau im Irak... - die Fragen der Bürger, denen sich Entwicklungsminister Niebel seit einigen Wochen im Internet stellt, sind vielfältig und kontrovers. Angesichts des neuen Internetauftritts des BMZ bei gleichzeitig knapper werdenden Mitteln des Ministeriums hatten auch wir Diskussionsbedarf: In Zukunft mehr Geld für Armutsbekämpfung, oder die Außendarstellung des BMZ? - so die etwas zugespitzt formulierte Frage. Darauf gab es nun von Bundesentwicklungsminister Niebel eine Antwort.

Obama: neue US-Entwicklungspolitik

US-Präsident ObamaQuelle: Reuters | US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, die Entwicklungshilfepolitik seines Landes neu auszurichten. Es müssten neue Wege beschritten werden, um die Armut in der Welt zu bekämpfen, sagte Obama am Mittwoch auf dem UN-Gipfel in New York. Die USA würden ihre Hilfe künftig darauf konzentrieren, wirtschaftliches Wachstum zu fördern und die Korruption zu bekämpfen. In der Vergangenheit sei der Fortschritt bei der Armutsbekämpfung zu sehr an der Summe für den Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten gemessen worden. Dies habe zwar kurzfristig Leben gerettet, aber den armen Ländern nicht immer dabei geholfen, sich zu entwickeln.

Niebel: Entwicklungspolitik vertritt auch Interessen deutscher Unternehmen

Entwicklungsminister Dirk NiebelWas kann und soll Entwicklungspolitik leisten? Wie lässt sich Hilfe und Unterstützung für so genannte Transformations- und Entwicklungsländer in Deutschland legitimieren? Wollen wir wirklich nur "helfen", oder stehen vielmehr knallharte Wirtschaftsinteressen hinter den Milliardentöpfen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen soll? Letzteres muss sich seit seiner Amtsübernahme vor neun Monaten immer wieder Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vorwerfen lassen.

100 Tage schwarz-gelbe Entwicklungspolitik: ONE zieht Bilanz

Logo von ONE.org(Pressemitteilung ONE.org) Die Schwarz-Gelbe Koalition ist mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleichzeitig aber fällt Deutschland deutlich hinter seine finanziellen Verpflichtungen zurück. Auch an der Kohärenz gibt es erste Zweifel. Das ist das Fazit der entwicklungspolitischen Organisation ONE zu den ersten 100 Tagen Entwicklungspolitik von Union und FDP. Lob gibt es von ONE für die Pläne für eine effektivere Entwicklungszusammenarbeit.

Mehr Geld für die EZ? - Geteiltes Bild in Deutschland

Quelle: BundespresseamtNicht einmal die Hälfte aller deutschen Bevölkerung, 42 Prozent, spricht sich für eine Erhöhung der Mitttel für Entwicklungspolitik aus – trotz der bestehenden Finanzkrise. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest dimap. 62 Prozent aller Befragten kennen das Bundesentwicklungsministerium überhaupt. Zudem sprechen sich 56 Prozent der Befragten dafür aus, dass mehr dafür getan werden muss, die deutsche EZ im Ausland besser bekannt zu machen.

Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe

(Quelle: welthungerhilfe.de)Die beiden Hilfsorganisation Terre des Hommes und die Welthungerhilfe haben am 5.11. ihren kritischen Jahresbericht zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit vorgelegt. Ihre zetrale Forderung: Es muss eine verlässliche Finanzierung für den Klimaschutz in den Entwicklungs- und Transformationsländern geben.

Entwicklungspolitik unter schwarz-gelb: Nur, wenn es sich lohnt

Seit Freitag-Abend ist es nun amtlich: Die FDP übernimmt das Bundesentwicklungsministerium. Die FDP? Genau: die Partei, die noch im Wahlkampf die Abschaffung eben dieses ungeliebten Ministeriums forderte, die immer wieder gegen eine Entwicklungszusammenarbeit weitterte, die sich nicht für Deutschland lohnt und die Partei, die in der Förderung von Menschenrechten und Entwicklung keinen unternehmerischen Nutzen sieht.

Sexuelle Minderheiten und Menschenrechte als Thema in der EZ

Am 18.11.2009 führt die Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung in Bonn die Tagung "Sexuelle Minderheiten und Menschenrechte. (K)ein Thema in Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit?" durch. Vorträge und Diskussionen drehen sich um internationale Schutzmechanismen und den Menschenrechtsschutz für sexuelle Minderheiten, Studienergebnisse zu Heterosexismus und Homophobie, die weltweite Akzeptanz der Homosexualität, Beispiele aus der Bildungsarbeit sowie die Konsequenzen für die Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

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