Entwicklungspolitik

Niebel: Entwicklungspolitik vertritt auch Interessen deutscher Unternehmen

Entwicklungsminister Dirk NiebelWas kann und soll Entwicklungspolitik leisten? Wie lässt sich Hilfe und Unterstützung für so genannte Transformations- und Entwicklungsländer in Deutschland legitimieren? Wollen wir wirklich nur "helfen", oder stehen vielmehr knallharte Wirtschaftsinteressen hinter den Milliardentöpfen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen soll? Letzteres muss sich seit seiner Amtsübernahme vor neun Monaten immer wieder Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vorwerfen lassen.

100 Tage schwarz-gelbe Entwicklungspolitik: ONE zieht Bilanz

Logo von ONE.org(Pressemitteilung ONE.org) Die Schwarz-Gelbe Koalition ist mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleichzeitig aber fällt Deutschland deutlich hinter seine finanziellen Verpflichtungen zurück. Auch an der Kohärenz gibt es erste Zweifel. Das ist das Fazit der entwicklungspolitischen Organisation ONE zu den ersten 100 Tagen Entwicklungspolitik von Union und FDP. Lob gibt es von ONE für die Pläne für eine effektivere Entwicklungszusammenarbeit.

Mehr Geld für die EZ? - Geteiltes Bild in Deutschland

Quelle: BundespresseamtNicht einmal die Hälfte aller deutschen Bevölkerung, 42 Prozent, spricht sich für eine Erhöhung der Mitttel für Entwicklungspolitik aus – trotz der bestehenden Finanzkrise. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest dimap. 62 Prozent aller Befragten kennen das Bundesentwicklungsministerium überhaupt. Zudem sprechen sich 56 Prozent der Befragten dafür aus, dass mehr dafür getan werden muss, die deutsche EZ im Ausland besser bekannt zu machen.

Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe

(Quelle: welthungerhilfe.de)Die beiden Hilfsorganisation Terre des Hommes und die Welthungerhilfe haben am 5.11. ihren kritischen Jahresbericht zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit vorgelegt. Ihre zetrale Forderung: Es muss eine verlässliche Finanzierung für den Klimaschutz in den Entwicklungs- und Transformationsländern geben.

Entwicklungspolitik unter schwarz-gelb: Nur, wenn es sich lohnt

Seit Freitag-Abend ist es nun amtlich: Die FDP übernimmt das Bundesentwicklungsministerium. Die FDP? Genau: die Partei, die noch im Wahlkampf die Abschaffung eben dieses ungeliebten Ministeriums forderte, die immer wieder gegen eine Entwicklungszusammenarbeit weitterte, die sich nicht für Deutschland lohnt und die Partei, die in der Förderung von Menschenrechten und Entwicklung keinen unternehmerischen Nutzen sieht.

Sexuelle Minderheiten und Menschenrechte als Thema in der EZ

Am 18.11.2009 führt die Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung in Bonn die Tagung "Sexuelle Minderheiten und Menschenrechte. (K)ein Thema in Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit?" durch. Vorträge und Diskussionen drehen sich um internationale Schutzmechanismen und den Menschenrechtsschutz für sexuelle Minderheiten, Studienergebnisse zu Heterosexismus und Homophobie, die weltweite Akzeptanz der Homosexualität, Beispiele aus der Bildungsarbeit sowie die Konsequenzen für die Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

Studie: "Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit"

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut gGmbH (HWWI) und das Centrum für Evaluation (CEval), Universität des Saarlandes, beauftragt, die Evaluation von 20 Organisationen der staatlichen, nicht-staatlichen und kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit zu untersuchen. Diese beiden unabhängigen Institute haben ihre Ergebnisse am 12. Mai vorgestellt.

Neues Datenblatt Entwicklungspolitik

Das „Datenblatt Entwicklungspolitik“ wird vom Welthaus Bielefeld regelmäßig aktualisiert und enthält statistische Zahlen zu globalen Entwicklungen (Weltbevölkerung, Armut, Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Hunger, HIV/AIDS, Bildung, Wasser, Wirtschaftskraft, weltweite Ungleichheit, Welthandel, Exportstruktur, Entwicklungshilfe, Kohlendioxidemissionen).

Medienhandbuch Entwicklungspolitik

Alle zwei Jahre veröffentlicht das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sein Medienhandbuch Entwicklungspolitik. Seit kurzem ist nun auch die aktuelle Ausgabe für die Jahre 2008/09 erschienen. Darin enthalten: zahlreiche Informationen zu den wchtigsten Gebieten, Akteuren und Instrumenten der deutschen und internationalen EZ sowie zahlreiche Adressen und Kontaktdaten.

Das Medienhandbuch 2008/2009 kann im Anhang an diesen Artikel heruntergeladen werden.

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