Neuigkeiten aus der Entwicklungspolitik

GTZ soll fusionieren

Entwicklungsminister Dirk Niebel (Quelle: dpa)Im Koalitionsvertrag von Schwarz-gelb wurde die Fusion und Vereinheitlichung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bereits angekündigt. Jetzt nehmen die Pläne erste Konturen an. Nach einem Bericht der Ssüddeutschen Zeitung soll dabei auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) mit derzeit rund 13.000 Beschäftigten nicht verschont bleiben und sogar ihren Namen verlieren.

Hochschulen: Mehr Engagement für nachhaltige Entwicklung

(Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission / Hochschulrektorenkonferenz) Die deutschen Hochschulen wollen sich in Lehre, Forschung und Verwaltung verstärkt für eine weltweite nachhaltige Entwicklung engagieren. Das ist Kern einer Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen UNESCO-Kommission zur Verantwortung der Hochschulen für "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

"weltwärts muss bluten"

Die Rekordverschuldung des Bundes hat jetzt auch den Haushalt des Entwicklungsministeriums getroffen: Massive Kürzungen trotz internationaler Zusagen sind die Folge. Allein beim Freiwilligendienst "weltwärts" werden elf Millionen Euro eingespart. Entwicklungspolitische Organisationen und Freiwillige kritisieren die Pläne.

Wehrpflicht abschaffen – Freiwilligendienste fördern

Vor wenigen Tagen hat die Zentralstelle KDV eine groß angelegte Petition gestartet. Der Bundestag wird aufgefordert, die Wehrpflicht auszusetzen und stattdessen Freiwilligendienste stärker zu fördern. Jeder und jeder, die oder der dieses Ziel unterstützen möchte, kann die Petition unterschreiben - auch online. > zur Petition.

100 Tage schwarz-gelbe Entwicklungspolitik: ONE zieht Bilanz

Logo von ONE.org(Pressemitteilung ONE.org) Die Schwarz-Gelbe Koalition ist mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleichzeitig aber fällt Deutschland deutlich hinter seine finanziellen Verpflichtungen zurück. Auch an der Kohärenz gibt es erste Zweifel. Das ist das Fazit der entwicklungspolitischen Organisation ONE zu den ersten 100 Tagen Entwicklungspolitik von Union und FDP. Lob gibt es von ONE für die Pläne für eine effektivere Entwicklungszusammenarbeit.

weltwärts: Rückkehrer-Projekt am 20. Februar

Logo des Eine Welt Netzwerkes NRWAm 20.2. bietet das Eine Welt Netz NRW einen Workshop für RückkehrerInnen des weltwärts-Programms an. Thema: Fortbildung in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Ob Afrika, Asien oder Lateinamerika - Der Workshop richtet sich an junge Leute, die als Freiwillige in Ländern des globalen Südens  waren und sich nun in NRW engagieren wollen.  Die Anmeldefrist wurde bis zum 15.2.2010 verlängert!

DAAD: Zukünftige Politiker aus Entwicklungsländern studieren ''Gute Regierungsführung''

Logo des DAADAm 28. Januar feiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in der Hertie School of Governance in Berlin den Start seines neuen Programms ''Public Policy and Good Governance'' (PPGG). Damit möchte der DAAD gezielt gute Regierungsführung in Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens unterstützen und die Zivilgesellschaften stärken.

UNICEF startet Kampagne "Schulen für Afrika"

Quelle: UNICEFEin halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika starten der internationale UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die UNICEF-Paten Eva Padberg und Oliver Bierhoff die Kampagne „Gib Deine Stimme ab – für Schulen für Afrika!“, um allen Kindern im südlichen Afrika einen Platz in der Schule zu verschaffen. Nach Schätzungen von UNICEF gehen dort 45,5 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben im südlichen Afrika.

Wenn Hilfe nicht hilft

Foto: Tagesspiegel.deIn Ländern wie Haiti herrscht seit Jahrzehnten große Not – anderen gelingt der Aufstieg. Die Regierungen haben es selbst in der Hand, sagen Forscher. Jetzt fließt das Geld. Die EU überweist Haiti für den Aufbau nach dem Erdbeben 400 Millionen Euro.Gut 100 Millionen kommen von den Vereinten Nationen, außerdem will die Weltbank einen Kredit geben. Auch ein erneuter Schuldenerlass ist im Gespräch.

Hilfe für die Opfer des Erdbebens von Haiti

Nationalflagge von HaitiAus aller Welt ist Soforthilfe unterwegs nach Haiti. Doch nach dem Erdbeben fehlt es den Betroffenen in Haiti noch immer an Wasser, medizinischer Versorgung und weiterer Hilfe zum Überleben. Aus diesem Anlass ruft junge-ez.de zur Unterstützung auf. Vor allem fehlt es an Wasser, Essen, Strom, Medikamenten und Räumgerät. Bei den Überlebenden wachsen Wut und Verzweiflung - erste Lagerhäuser mit Vorräten des UN-Welternährungsprogramms wurden geplündert.

Partner: | | ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche | Logo von FairJobbing