Dirk Niebel

Niebel: Entwicklungspolitik vertritt auch Interessen deutscher Unternehmen

Entwicklungsminister Dirk NiebelWas kann und soll Entwicklungspolitik leisten? Wie lässt sich Hilfe und Unterstützung für so genannte Transformations- und Entwicklungsländer in Deutschland legitimieren? Wollen wir wirklich nur "helfen", oder stehen vielmehr knallharte Wirtschaftsinteressen hinter den Milliardentöpfen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen soll? Letzteres muss sich seit seiner Amtsübernahme vor neun Monaten immer wieder Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vorwerfen lassen.

GTZ soll fusionieren

Entwicklungsminister Dirk Niebel (Quelle: dpa)Im Koalitionsvertrag von Schwarz-gelb wurde die Fusion und Vereinheitlichung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bereits angekündigt. Jetzt nehmen die Pläne erste Konturen an. Nach einem Bericht der Ssüddeutschen Zeitung soll dabei auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) mit derzeit rund 13.000 Beschäftigten nicht verschont bleiben und sogar ihren Namen verlieren.

100 Tage schwarz-gelbe Entwicklungspolitik: ONE zieht Bilanz

Logo von ONE.org(Pressemitteilung ONE.org) Die Schwarz-Gelbe Koalition ist mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleichzeitig aber fällt Deutschland deutlich hinter seine finanziellen Verpflichtungen zurück. Auch an der Kohärenz gibt es erste Zweifel. Das ist das Fazit der entwicklungspolitischen Organisation ONE zu den ersten 100 Tagen Entwicklungspolitik von Union und FDP. Lob gibt es von ONE für die Pläne für eine effektivere Entwicklungszusammenarbeit.

Dirk Niebel im aktuellen Interview

Foto: dpaEr wollte das Entwicklungshilfeministerium einst im Auswärtigen Amt aufgehen lassen. Der frühere FDP-Generalsekretär Dirk Niebel wurde dann aber ausgerechnet dort Minister, also im Entwicklungshilfeministerium. Eine echte Überraschung, die da am Ende der Koalitionsverhandlungen stand, und ein kleinerer Schock für so manchen Beamten in Niebels Ministerium. In dieser Woche reist der Minister nach Afrika. Ost-Kongo, Ruanda und Mosambik stehen auf dem Besuchsprogramm. Am 4.

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