FDP

Entwicklungspolitik unter schwarz-gelb: Nur, wenn es sich lohnt

Seit Freitag-Abend ist es nun amtlich: Die FDP übernimmt das Bundesentwicklungsministerium. Die FDP? Genau: die Partei, die noch im Wahlkampf die Abschaffung eben dieses ungeliebten Ministeriums forderte, die immer wieder gegen eine Entwicklungszusammenarbeit weitterte, die sich nicht für Deutschland lohnt und die Partei, die in der Förderung von Menschenrechten und Entwicklung keinen unternehmerischen Nutzen sieht.

Entwicklungsministerium soll bleiben

Nach der Wahl ist vor den Koalitionsverhandlungen - und mit dem Wechsel von der Großen Koalition zu einer möglichen schwarz-gelben Regierung geriet auch das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) in die Schussbahn der Liberalen. Ihnen war das BMZ schon immer ein Dorn im Auge und immer wieder wurde die Forderung nach einer Integration des Ministeriums in das Auswärtige Amt laut. Aus einem solchen Superministerium für Guido Westerwelle (FDP) wird nun offenbar nichts.

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