Kritik

VENRO: Kritik am Etat des Bundesentwicklungsministeriums 2011

Logo von VENRODer Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) kritisiert zum Jahreswechsel den Etat des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) für 2011. Internationale Verpflichtungen seien nicht zu erreichen, humanitäre Hilfe werde drastisch gekürzt. VENRO begrüßt, dass der Entwicklungsetat trotz knapper Kassen von Kürzungen verschont geblieben ist. Er weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Bundesregierung ohne Erhöhungen in den nächsten Jahren ihre internationalen Verpflichtungen nicht erfüllen kann.

OECD: Deutsche Entwicklungszusammenarbeit unzureichend

OECD LogoDeutsche Welle; VENRO; OECD; Redaktion | Schlechte Noten für die deutsche Entwicklungspolitik: Deutschland bleibt bei seiner Entwicklungshilfe laut einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hinter seinen Versprechen zurück. Die Bundesrepublik habe 2009 nur 0,35 Prozent des Nationaleinkommens für Projekte in armen Ländern bereitgestellt, erklärte die OECD in ihrem Prüfbericht zur deutschen Entwicklungspolitik. Deshalb sei zu erwarten, dass Deutschland seine Ziele nicht erreichen werde. Bis 2015 soll die Entwicklungsquote auf 0,7 Prozent steigen. Für dieses Jahr war eine Quote von 0,51 Prozent angepeilt.

Kritik an Entwicklungsminister Niebel: Wieczorek-Zeul im Interview

Heidemarie Wieczorek-Zeul / Quelle: wikipedia.orgHeidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat in ihrer Zeit als Entwicklungsministerin einige Koalitionen überstanden: Ihr Ressort leitete sie sowohl unter einer rot-grünen Regierung, als auch in der großen Koalition zwischen CDU und SPD mit harter Hand. 2009 war mit dem schwarz-gelben Regierungswechsel auch für sie Schluss. Nun kritisiert Wieczorek-Zeul erstmals seit ihrem Abgang als Entwicklungsministerin öffentlich die Politik ihres Nachfolgers Dirk Niebel (FDP).

Wenn Hilfe nicht hilft

Foto: Tagesspiegel.deIn Ländern wie Haiti herrscht seit Jahrzehnten große Not – anderen gelingt der Aufstieg. Die Regierungen haben es selbst in der Hand, sagen Forscher. Jetzt fließt das Geld. Die EU überweist Haiti für den Aufbau nach dem Erdbeben 400 Millionen Euro.Gut 100 Millionen kommen von den Vereinten Nationen, außerdem will die Weltbank einen Kredit geben. Auch ein erneuter Schuldenerlass ist im Gespräch.

Expertin kritisiert "weltwärts"

Eine Meldung des epd Hannover. Die Berliner Entwicklungspolitik-Expertin Claudia von Braunmühl hat den Freiwilligendienst der Bundesregierung "weltwärts" scharf kritisiert. "Das gesamte Programm ist nicht an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer orientiert. Es dient lediglich deutschen Jugendlichen, die sich selbst verwirklichen wollen", sagte die Professorin am Donnerstag in Hannover. An dem entwicklungspolitischen Programm haben seit 2008 rund 6.000 Jugendliche teilgenommen.

Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe

(Quelle: welthungerhilfe.de)Die beiden Hilfsorganisation Terre des Hommes und die Welthungerhilfe haben am 5.11. ihren kritischen Jahresbericht zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit vorgelegt. Ihre zetrale Forderung: Es muss eine verlässliche Finanzierung für den Klimaschutz in den Entwicklungs- und Transformationsländern geben.

„Viel Motivation, aber keine Kenntnisse“

Unter der Überschrift "All inclusive in die Tropen" setzt sich ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) kritisch mit dem Freiwilligendienst weltwärts auseinander.

NRO sehen Verbesserungsbedarf beim weltwärts-Programm

Berlin (epo.de). -  Ein Jahr lang "lernen, helfen und Verantwortung übernehmen" ist die Devise. Und die ersten Heimkehrer des weltwärts-Programms schilderten ihre Erlebnisse als Volunteers Mitte Dezember 2008 anlässlich der Pressekonferenz im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) noch überwiegend rosig.

Kritischer Bericht zur Entwicklungshilfe

Die Nichtregierungsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren den Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe der Industriestaaten von 104,4 Milliarden US-Dollar 2006 (0,3 Prozent des Bruttonationaleinkommens/BNE) auf 103,7 Milliarden US-Dollar 2007 (0,28 Prozent des BNE). Damit verletzt die Gebergemeinschaft ihre im Rahmen der EU und auf G8-Gipfeltreffen getroffenen Selbstverpflichtungen.

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