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GTZ soll fusionieren

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Entwicklungsminister Dirk Niebel (Quelle: dpa)Im Koalitionsvertrag von Schwarz-gelb wurde die Fusion und Vereinheitlichung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bereits angekündigt. Jetzt nehmen die Pläne erste Konturen an. Nach einem Bericht der Ssüddeutschen Zeitung soll dabei auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) mit derzeit rund 13.000 Beschäftigten nicht verschont bleiben und sogar ihren Namen verlieren. Das Entwicklungsministerium plant einen radikalen Umbau, über den derzeit heftig spekuliert wird. Hierzu schreibt die Zeit:

"Der Umbau der deutschen Entwicklungshilfe ist beschlossene Sache: Im Koalitionsvertrag hatten Union und FDP festgelegt, dass Doppelstrukturen aufgelöst werden sollen, um so die "Schlagkraft der Entwicklungspolitik" zu erhöhen. Diese Regierungspläne nehmen Medienberichten zufolge nun konkrete Formen an, die laut Süddeutscher Zeitung über das hinausgehen, was bislang bekannt ist.

Demnach soll die bundeseigene Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) nicht nur mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und der Bildungsagentur Inwent zusammengelegt werden. Geplant sei darüber hinaus auch, dass die GTZ stärker unter die Kontrolle des Entwicklungshilfeministeriums von Dirk Niebel (FDP) kommt, sie sogar ihren Namen verliert und ihren Hauptsitz in Eschborn aufgeben muss. Mit der Fusion "sollen einige hundert Stellen und eine Millionensumme an Kosten eingespart werden", schreibt das Blatt.

Wie die Süddeutsche weiter berichtet, zeigte sich die Ministeriumsspitze unzufrieden mit dem Ausmaß der Unabhängigkeit der mächtigen GTZ. Diese habe sich in den vergangenen Jahren zu sehr von der politischen Führung und den Zielvorgaben des Ressorts entfernt. Das zeige sich zum Beispiel daran, dass nicht das Ministerium die Leistung der GTZ evaluiere, sondern die Gesellschaft selbst."

Hier den vollständigen Artikel lesen!

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-03/niebel-gtz-entwicklungshilfe

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