Jan geht weltwärts

Druckoptimierte VersionEinem Freund sendenPDF-Version

Jan ist mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst für ein Jahr in Südafrika. Und das schreibt Jan selbst: So, Jan geht also weltwärts! Was heißt das eigentlich? Ich habe mich entschieden bei dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit teilzunehmen. Es handelt sich um eine technische Schule in dem Township Dayvton in der Nähe von Johannesburg in Südafrika. Ich werde in der Schule als assistant teacher arbeiten. Unter diesem Link http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2008/49/Foerderpreis.pdf könnt ihr einen Artikel aus der ZEIT über einen Freiwilligen, der eine vergleichbare Arbeit gemacht hat lesen. Ich freue mich sehr auf das Projekt. Da in der Projektbeschreibung auch und besonders administrative Fähigkeiten gefordert wurden, hoffe ich sehr meine Berufserfahrungen aus der Arbeit an der Universitätsverwaltung hier mit einfließen lassen zu können und der Organisation ein wichtiger Partner sein zu können.

Hier geht es zum Blog: http://jangehtweltwaerts.blogspot.com/

Was ist nun weltwärts?

„Lernen durch tatkräftiges Helfen“ ist das Motto des Freiwilligendienstes weltwärts. weltwärts soll das Engagement für die Eine Welt nachhaltig fördern und versteht sich als Lerndienst, der jungen Menschen einen interkulturellen Austausch in Entwicklungsländern ermöglicht. Durch die Arbeit mit den Projektpartnern vor Ort in den Entwicklungsländern sollen die Freiwilligen unter anderem lernen, globale Abhängigkeiten und Wechselwirkungen besser zu verstehen. Den Projektpartnern soll der Einsatz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zugute kommen. weltwärts soll gegenseitige Verständigung, Achtung und Toleranz fördern: Gemeinsames Arbeiten und Lernen kennt weder Rassismus noch Ausgrenzung. Der neue Freiwilligendienst wird einen wichtigen Beitrag zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit leisten und den Nachwuchs im entwicklungspolitischen Berufsfeld fördern. Aber das BMZ organisiert das nicht alles selber! Sondern Sie arbeiten mit sogenannten Entsendeorganisationen zusammen, die dann die Freiwilligen wie mich weltwärts schicken. Ich fahre mit AFS.

Was ist nun AFS?

Die drei Buchstaben AFS stehen für die lange Geschichte von AFS. Als „American Field Service" führten junge Amerikaner während der beiden Weltkriege freiwillig Sanitätstransporte durch. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg suchten diese Ambulanzfahrer aber nach Möglichkeiten, zukünftigen Kriegen vorzubeugen und Toleranz und Völkerverständigung zu fördern. Deshalb entstand die Idee, jungen Menschen für längere Zeit die Möglichkeit zu geben, ein anderes Land kennen zu lernen - der Jugendaustausch war ''erfunden". 1948 verbrachten die ersten deutschen Austauschschüler ein Schuljahr in den USA, 1952 kamen die ersten US-amerikanischen Gastschüler nach Deutschland.

Heute ist AFS eine weltweite gemeinnützige Organisation mit Büros in über 60 Ländern. Aus der ursprünglich amerikanischen Organisation ist eine Gemeinschaft von selbständigen AFS-Partnern geworden. Über 120.000 Menschen engagieren sich weltweit ehrenamtlich für die AFS-­Idee. Mehr als 350.000 Gastfamilien und Jugendliche haben in den vergangenen 60 Jahren an den Programmen teilgenommen. Ihr Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung ist es, persönliche und lebenslange Freundschaften zu schaffen. Im direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, von Kultur zu Kultur lernen sie Fremdes zu verstehen und Bekanntes mit neuen Augen zu sehen. "Interkulturelles Lernen" ist ein wichtiger Bestandteil der AFS-Austauschprogramme.

Und warum wird gebloggt?

Mit diesen Blog möchte ich Euch gerne auf den Laufenden halten über meine Erfahrungen, Erlebnisse und und und...

Partner von junge-ez!de

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche Logo von FairJobbing Logo von FairJobbing Logo des Sozialen Expertennetzes