Traumberuf Entwicklungspolitik? - Tipps zum Einstieg

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Auf diesen findet ihr Informationen zu Einstieg und Engagement in der Entwicklungspolitik. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich mit Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Inhalten zu beschäftigen - egal ob in der Schule, im Studium, als Freiwilliger, im Verein oder bei einer Organisation. Doch was verbirgt sich hinter dem "Traumberuf" tatsächlich? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, sich einzusetzen und zu engagieren? Und warum sollte man dies überhaupt tun? Wo liegen Chancen, aber auch Risiken? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es auf den folgenden Seiten.

    | Entwicklungspolitik - Perspektiven für junge Leute

    Vereine, Nichtregierungsorganisationen, Freiwilligendienste, Workshops und Seminare, Projekte, Förderprogramme, Institutionen... Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, entwicklungspoltisch aktiv zu werden. Wie und wo genau sowie  was dabei unter Umständen zu beachten ist, darüber informieren wir dich hier.

    Denn welche konkreten Perspektiven gibt es in der Entwicklungszusammenarbeit? überhaupt? Und warum ist entwicklungspolitisches Engagement eigentlich so wichtig? Wo finde ich Informationen und wo kann ich mich mit meinen Fähigkeiten am besten einbringen? Auf all diese Fragen wollen wir dir Anregungen geben und dir dabei helfen, das für dich Richtige in diesem Bereich zu finden.

    Perspektiven in der Entwicklungszusammenarbeit |

    | Mythen und Fakten zum "Traumberuf" EZ

    Vom jungen Freiwilligen bis zum erfahrenen Wissenschftler, vom  handwerklichen Brunnenbauer bis zum weitsichtigen Ministerialbeamten - das Betätigungsfeld Entwicklungszusammenarbeit ist ebenso breit, wie die Themen: Umweltschutz und Verbesserung der Landwirtschaft, Not- und Übergangshilfe, die Förderung von Demokratie und Menschenrechten oder die Unterstützung der lokalen Wirtschaft mit Hilfe von Kleinkrediten.

    Kein Wunder also, dass sich allerlei Mythen um Entwicklungszusammenarbeit - oder auch "Entwicklungshilfe" ranken, Vorurteile und falsche Vorstellungen existieren, die so schon lange nicht mehr zutreffen. Doch was macht EZ aus? Welch Voraussetzungen sollte man erfüllen, um hier aktiv zu werden? Wie stellt sich das moderne Berufsfeld Entwicklungspolitik heute dar.

    Auf diese Fragen findet ihr auf diesen Seiten eine Antwort - und darüber hinaus gehende Verweise, Links und Literatur. Vorneweg: der heroische Entwicklungshelfer, der einsam in der afrikanischen Savanne den Brunnen für ein kleines Dorf baut, gehört heute (fast) schon der Vergangenheit an.

    Einstieg in das Berufsfeld Entwicklungspolitik |

    | Wege und Irrwege zur Entwicklungspolitik

    Viele Wege führen nach Rom - und ebensoviele in den Bereich der EZ. Egal, ob du dich "nur" in deiner Freizeit für Projekte einsetzen, dich als Freiwilliger längerfristig engagieren, wissenschaftliche Arbeiten schreiben oder letztlich beruflich Fuß fassen willst - den einen klassischen Weg zur EZ kann es bereits angesichts der Fülle an Möglichkeiten und Angeboten gar nicht geben.

    Wo du dich einsetzen und engagieren, Erfahrungen sammeln und praktische Einblicke erhalten kannst, das erfährst du in diesem Kapitel. Ausführlicher wird auf die einzelnen Bereiche dann auf den weiteren Seiten dieser Website eingegangen.

    Wege und Irrwege in den Traumberuf Entwicklungspolitik |

    | Welche Möglichkeiten gibt es?

    Jobs in der Entwicklungspolitik sind äußerst begehrt. Vor allem bei den "großen" Arbeitgebern, wie dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ), dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) oder der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bewerben sich regelmäßig sehr viel mehr Interessenten, als es tatsächlich Stellen zur Verfügung gibt.

    Und auch das enorme Interesse am neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts, mit dem sich 18 bis 28 Jahre junge Leute für bis zu 24 Monate in einem Projekt vor Ort in Entwicklungsländern engagieren und dort Erfahrungen sammeln können, zeigt, wie groß der Wille zu entwicklungspolitischem Engagement tatsächlich ist.

    Klar, dass dies auch Enttäuschung und unerfüllte Hoffnungen bedeutet kann - bei so vielen Leuten, die sich für ein und dasselbe Thema interessieren. Doch welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, in dem Berufsfeld aktiv zu werden? Mehr dazu erfährst du hier.

    Mehr erfahren über die Möglichkeiten in der Entwicklungspolitik |

    | Gute Gründe für entwicklungspolitisches Engagement

    junge-ez!de wäre alles andere als vollständig, würde hier nicht auch die grundsätzlichste Frage aller Fragen gestellt und durchaus auch kritisch diskutiert: Warum das Ganze? Warum sich in anderen Ländern einsetzen, wo es doch in Deutschland schon genug Probleme gibt? Und überhaupt: Was macht der Einsatz eines Freiwilligen, der gerade einmal sein Abitur in der Tasche hat, in Burundi schon für einen Unterschied, wenn Unternehmen und andere Staaten das Land ja doch nur ausnutzen?

    Diese und andere Fragen solltest auch du dir stellen, wenn du mit dem Gedanken spielst, dich ernsthaft mit entwicklungspolitischen Inhalten und Themen auseinanderzusetzen. Auch wir haben die Weisheit natürlich nicht mit dem Löffel gefressen, möchten euch aber zumindest Anregungen geben, über die es sich vielleicht das ein oder andere mal nachzudenken lohnt.

    Gründe für entwicklungspolitisches Engagement |

    | Welche Qualifikationen sind wichtig und hilfreich?

    Geeignet für einen Einsatz in der Entwicklungszusammenarbeit sind Frauen und Männer aus zahlreichen Berufsgruppen. Zum Beispiel Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen, Juristen, Verwaltungswissenschaftler, Volks- oder Betriebswirte, Land- und Forstwirte, Pädagogen, Handwerksmeister, Ingenieure, Orthopädiemechaniker, Hochschullehrer und Techniker verschiedener Fachrichtungen. Die Bandbreite ist groß.

    Eine gute berufliche Qualifikation ist ein erster wichtiger Schritt. Ohne Engagement für die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit und die innere Motivation, an einer gerechteren Welt aktiv mitzuarbeiten, sind die Anforderungen des Berufs jedoch kaum zu bewältigen. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

    Infos zu Qualifikationen und Voraussetzungen |

    | Entwicklungspolitische Hintergründe auf dem Länder-Informationsportal der InWEnt

    Auf dem Länder-Informations-Portal (LIPortal) der InWEnt findest du Informationen von über 70 Ländern zu entwicklungspolitisch relevanten Themen. Hinter dem Portal steht die Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ). Sie leistet seit 1968 einen wichtigen Beitrag auf dem Gebiet der Weiterbildung im Rahmen der Entwicklungspolitischen und Internationalen Zusammenarbeit.

    Beim LIPortal handelt es sich um eine öffentlich zugängliche Wissensressource mit dem Fokus auf länderspezifische Informationen mit entwicklungspolitischer Relevanz. Die Länderbeiträge bieten einen optimalen Einstieg in ein breites Themenspektrum. Das Portal hat den Anspruch allen interessierten Usern eine vertrauenswürdige und verlässliche Wissensressource auf dem Gebiet der Länderinformation zu bieten. Das LIPortal mit seinen einführenden Texten steht dem Besucher als helfende Hand zur Seite. In jeweils fünf Kapiteln bietet es jedem Nutzer verständliche Texte, um sich nach seinen individuellen Bedürfnissen ein fundiertes, länderspezifisches Wissen anzueignen. Jeder Beitrag enthält eine Vielzahl von multimedialen Elementen und weiterführenden Verweisen. Die im Fließtext integrierten Links ermöglichen es dem Nutzer sich vertiefend mit bestimmten Themenbereichen auseinanderzusetzen.

    Direkt zum Länderinformationsportal |

    | Forum Umwelt und Entwicklung

    Ein halbes Jahr nach Rio, am 16. Dezember 1992, gründeten 35 Verbände das Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungsorganisationen. Dieser Zusammenschluss zu einer Arbeitsplattform hat folgende Ziele:

    • Rio ernst zu nehmen und gemeinsam das Machbare zu versuchen, um Armut zu bekämpfen und zum Schutz der Schöpfung beizutragen,
    • national und international darauf zu drängen, daß die Beschlüsse von Rio, insbesondere die Agenda 21, umgesetzt werden,
    • in Arbeitsgruppen Standpunkte zu Themen zu erarbeiten, die nach Rio inhaltlich weiter verfolgt werden müssen,
    • abgestimmte Bereiche der Informations- und Bildungsarbeit zu koordinieren,
    • Regierung und Parlament durch gemeinsames Auftreten inhaltlich herauszufordern,
    • für internationale Kontakte als deutscher Partner zur Verfügung zu stehen
    • die Beteiligungsmöglichkeiten für Nichtregierungsorganisationen in den Gremien des Rio-Folgeprozesses wahrzunehmen.

    Die Koordination und Information nach innen und außen übernimmt die Projektstelle Umwelt & Entwicklung. Die Arbeitsgruppen des Forum Umwelt & Entwicklung treffen sich regelmäßig, um neue Schritte und Strategien zu erarbeiten.

    Direkt zum Forum Umwelt und Entwicklung |

    | Entwicklungspolitik auf EU-Ebene

    Der 11. September 2001 hat dafür gesorgt, dass die Entwicklungszusammenarbeit mit den armen Ländern dieser Erde wieder stärker in den Mittelpunkt der internationalen politischen Diskussion gerückt ist. Armut, Perspektivlosigkeit und Hunger alleine produzieren zwar keinen Terrorismus, können aber den dafür notwendigen Nährboden liefern. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sind noch vor den USA und Japan die wichtigsten Geber auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe.

    Dabei kann die EU auf die Zustimmung der Bevölkerung zur Notwendigkeit der Unterstützung der Entwicklungsländer in Afrika, Asien und Lateinamerika zählen: Nach einer Umfrage des Eurobarometers vom März 2003 ist sie auf hohem Niveau weiter gewachsen. Während 1998 noch 76 Prozent die Entwicklungshilfe als ein "ziemlich wichtiges" oder "sehr wichtiges Ziel" einstuften, waren es Ende 2002 bereits 86 Prozent (Zahlen gelten für die EU-15). Allerdings ist die konkrete Ausgestaltung der EU-Entwicklungspolitik und die Höhe der dafür aufgewandten Mittel weiten Teilen der Bevölkerung nicht bekannt.

    Entwicklungspolitik der Europäischen Union |

    | Entwicklungszusammenarbeit in Österreich

    Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien und Zentralamerika sowie in Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen,  Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

    An den öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen Österreichs sind viele Akteure beteiligt: Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) koordiniert die österreichische Entwicklungspolitik und plant die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Für die Umsetzung der Programme und Projekte ist die Austrian Development Agency (ADA) verantwortlich. Darüber hinaus leisten andere Ministerien sowie die Oesterreichische Entwicklungsbank, Länder und Gemeinden einen wichtigen Beitrag.

    Hier erfahrt ihr mehr über die EZ in Österreich |

    | DEZA: Entwicklungszusammenarbeit in der Schweiz

    Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist in der Schweiz für die staatliche Entwicklungszusammenarbeit zuständig. Angegliedert ist sie als eine Agentur für internationale Zusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die DEZA ist zuständig für die Gesamtkoordination der Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit mit andern Bundesämtern sowie für die humanitäre Hilfe der Eidgenossen.

    Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit der DEZA hat zum Ziel, die materiellen und menschlichen Grundlagen für nachhaltige, aus eigener Kraft weiterführbare Entwicklungsprozesse zu legen. Sie ist deshalb langfristiger und subsidiärer Natur. Neben der traditionellen Projektarbeit widmet sie sich in ihren Einsatzländern zunehmend auch der Förderung günstiger Rahmenbedingungen (Justizwesen, Regierungsführung, Demokratie, Menschenrechte, Frieden, Sicherheit).

    Die folgenden Ziele stehen bei der Arbeit der DEZA im Vordergrund:

    1. Friedliches Zusammenleben der Völker
    2. Achtung der Menschenrechte und Förderung der Demokratie
    3. Wahrung der Interessen der schweizerischen Wirtschaft im Ausland
    4. Linderung von Not und Armut in der Welt
    5. Erhaltung der natürlichen Grundlagen
    Hier geht es zur offiziellen Internetseite der DEZA |

    | Aktuelle Erfahrungen, Berichte und Länderinfos auf rausvonzuhaus.de

    Unter der Webadresse www.rausvonzuhaus.de informiert das Eurodesk-Team von IJAB Jugendliche zu den Themen Au Pair, Ferienfreizeiten, Freiwilligendienste, Jobs und Praktika im Ausland, Schulaufenthalte, Sprachkurse und Studium im Ausland. Neben ganz allgemeinen Tipps zu Auslandsaufenthalten gibt es interaktiv abfragbare Datenbanken mit Auslandsangeboten und anbietenden Organisationen, Finanzierungshinweise, Erfahrungsberichte von jungen Leuten, Länderinfos und Links sowie ein Forum zu allen Fragen rund um Auslandsaufenthalte.

    Weitere Informationen zurausvinzuhaus.de |

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