Entwicklungspolitisch engagieren in Deutschland und weltweit

© Andres Rodriguez

Engagieren für die Eine Welt! - Aber wie? Und wo? Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, sich einzusetzen, aktiv zu werden, anderen Menschen zu helfen und letztlich auch selbst jede Menge Erfahrungen zu sammeln. Mehr dazu erfahrt ihr auf diesen Seiten - zum freiwilligen Engagement in der Entwicklungspolitik.

| Freiwilliges Engagement - wichtig und prägend

Jeder, der sich schon einmal freiwillig für etwas eingesetzt hat weiß, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und persönliche Initiative sind. Es ist der Anschub zum Wandel und Initiator für positive Entwicklungen. Mit deinem ganz persönlichen Einsatz kannst du vielleicht nicht die Welt umkrempeln - und doch kannst du einiges bewirken und verändern. Warum ehrenamtliches Engagement so wichtig ist, was es leisten kann, aber auch nicht leisten sollte und was man dabei beachten muss, das erfahrt ihr auf dieser Seite

Erste Hinweise zum ehrenamtlichen Engagement |

| Engagement für Entwicklung - die sieben Entwicklungsdienste Deutschlands

Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e.V. (AGdD) ist der Dachverband der sieben Entwicklungsdienste in Deutschland. Die Mitglieder der AGdD sind vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als "Träger des Entwicklungsdienstes" anerkannt.

Die Mitglieder sind: Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH), Christliche Fachkräfte International e.V. (CFI), Deutscher Entwicklungsdienst gGmbH (DED), der Evangelische Entwicklungsdienst e.V. (EED/DÜ), Forum Ziviler Friedensdienst e.V. (forumZFD), EIRENE - Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. sowie der Weltfriedensdienst e.V. (WFD).

Hier erfahrt ihr mehr über den Dachverband und die einzelnen Entwicklungsdienste. |

| Freiwillig in der Welt vor Ort

Ein Freiwilligendienst in Entwicklungsländern ist in den letzten Jahren gerade bei Jungedlichen und jungen Erwachsenen immer beliebter geworden. Die Zahl der Bewerbungen um Plätze bei Entsendeorganisationen im Rahmen des neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts übertrafen bei weitem die Anzahl der verfügbaren Stellen. Und schon werden auch die ersten kritischen Stimmen laut, sprechen Kommentatoren von "Egotrips ins Elend" oder fragen sich, ob Freiwilligendienste vielleicht doch nur für die eigenen Karriere gemacht werden.Mit den Vereinten Nationen und anderen Organisationen kann man sich für mehrere Monate in Entwicklungsländern engagieren - und dabei einzigartige Erfahrungen sammeln.
Informationen zum weltweiten volunteering |

| Die Entwicklungspolitische Lernwerkstatt ASA

ASA unterstützt junge Menschen in ihrem Engagement, etwas zu bewegen! ASA ist ein dynamisches Lernprogramm zur Ausbildung von gesellschafts- und entwicklungspolitisch interessierten, weltoffenen und kritisch nachfragenden Menschen. Wie das funktioniert? ASA vermittelt seinen Teilnehmenden Wissen über globale Zusammenhänge und sucht neue Lösungen für Entwicklung und drängende gesellschaftliche Probleme. Anschließend verbringen sie drei Monate in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa und erfahren dort andere Lebenswelten. Ein Perspektivwechsel auf Zeit! ASA bringt so die Sicht von Menschen aus dem Süden in viele soziale Zusammenhänge im Norden. Globales Lernen wird hier konkret – und geht nach dem Projektaufenthalt in den europäischen Ländern weiter. Ein Stipendium für die Teilnahme können Studierende und junge Berufstätige ohne akademische Ausbildung zwischen 21 und 30 Jahren erhalten.

Hier erfahrt ihr mehr über das ASA-Programm |

| Mit weltwärts in Entwicklungsländern engagieren

"weltwärts" - das ist der Name des neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes. Junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren haben im Rahmen dieses Programmes die Möglichkeit, sich für bis zu 24 Monaten in einem entwicklungspolitischen Projekt vor Ort zu engagieren. weltwärts ist ein Lerndienst, das heißt, dass es vor allem auch darum geht, dass die Freiwillgen selbst wichtige Erfahrungen sammeln und lernen, in einem anderen Kulturkreis selbstständig zu arbeiten und zu leben.Initiiert wurde das Ganze vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ).

Hier gibt's mehr Infos zu weltwärts |

| Globales Lernen ganz praktisch - das Projekt welt.bilder

Mit dem Projekt welt.bilder wird im Freiwilligenprogramm weltwärts mit ausgewählten Entsendeorganisationen ein Bildungs-, Lern- und Reflektionsprojekt realisiert. Sie finden hier Informationen zum Projekt, zu den Arbeitsprozessen, beteiligten Akteuren sowie zu den Ergebnissen. Als Ergebnisse von welt.bilder entstehen multifunktionale und multimediale Materialien für den schulischen und außerschulischen entwicklungspolitischen Bildungsbereich, die von den Freiwilligen, den Entsendeorganisationen und anderen Einrichtungen genutzt werden können. Projektträger ist die Arbeitsstelle Weltbilder.

Hier gibt's mehr Infos zum Projekt welt.bilder |

| Menschen verbinden - Kultur grenzenlos erleben - der Freiwilligendienst KULTURWEIT

Mit dem Programm können junge Menschen aus Deutschland für 6 oder 12 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas sowie in Staaten Mittel- und Südosteuropas absolvieren. Während ihres Einsatzes übernehmen die Freiwilligen vielfältige Aufgaben – von der Hausaufgabenbetreuung in der deutschen Auslandsschule in Kiew bis zum Eventmanagement in der Außenstelle des Deutschen Akademischen Ausland Dienstes in Rio de Janeiro.

Im Rahmen von »kulturweit« begegnen die Freiwilligen Menschen aus anderen Ländern und lernen ihre Kulturen kennen. Sie erweitern ihren Horizont und stärken ihre interkulturelle Kompetenz. Durch die persönlichen Kontakte zu Menschen und Institutionen in den Gastländern tragen die Freiwilligen zudem dazu bei, ein aktuelles, lebendiges und vielseitiges Deutschlandbild zu vermitteln – ein wichtiger Schritt zum globalen Dialog zwischen Ländern und Kulturen!

Hier gibt's mehr Infos zum Freiwilligendienst KULTURWEIT |

| weltwärts, FÖJ, FSJ, AdiA, Zivildienst - Die bunte Welt der Dienstformen

Für Jugendliche und junge Erwachsene, Schulabgänger und Studierende gibt es in Deutschland unterschiedliche Dienstformen, mit denen man sich hierzulande oder weltweit entwicklungspolitisch engagieren kann. Dabei fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten.

Der eigentliche entwicklungspolitische Freiwilligendienst heißt weltwärts - ihn gibt es erst sein 2008. Doch auch als Zivildienstleistender, beim Freiwilligen Sozialen Jahr, beim Freiwilligen Ökologischen Jahr, oder mit dem Anderen Dienst im Ausland kannst du dich entwicklungspolitisch engagieren. Einige Infos über diese einzelnen Dienstformen findest du auf dieser Seite.

Mehr über die einzelnen Dienstformen erfahren |

| Freiwilligendienst mit Vereinen und NGOs

Bildquelle: BMZ

Es gibt weit mehr als 100 Vereine in Deutschland mit explizit entwicklungspolitischen Profil. Es würde den Rahmen dieser Seite sprengen, sie hier alle vollständig aufzählen, beschreiben und darstellen zu wollen. Dennoch findet ihr hier einige Informationen zu ausgewählten größeren nichtstaatlichen Vereinen und Organisationen, mit denen man auch Freiwilligendienste im Ausland absolvieren kann.

Hier gibt es weitere Informationen. |

| Ehrenamtlich aktiv werden in Vereinen und NGOs

In der Entwicklungszusammenarbeit spielen Nichtregierungsorganisationen und private Spender eine wichtige Rolle. In der jüngeren Vergangenheit gewinnt zudem Private Public Partnership an Bedeutung – eine finanzielle Entlastung für den Staat mit Vorteilen für die beteiligten Unternehmen und die Empfängerländer.

Vereine und NGOs bauen auf die Hilfe und Unterstützung zahlreicher Freiwilliger. Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement in einer entwicklungspolitischen NGO oder einem Verein gibt es viele. Auf dieser Seite gibt es einige einführende Informationen zur Rolle von Vereinen und Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungspolitik.

Wo ihr euch überall einsetzen und engagieren könnt erfahrt ihr hier. |

| Ehrenamtlich aktiv werden in Vereinen und NGOs

Ohne das Engagement unzähliger freiwilliger Helfer und Aktiven würde bei den meisten Vereinen und Organisationen kaum etwas funktionieren - im Gegenteil: Ihre Arbeit steht und fällt mit dem Einsatz der vielen Helferinnnen und Helfer. Im Bereich der Entwicklungspolitik gibt es sehr verschiedene Vereine und NGOs, die entweder die offizielle Entwicklungspolitik kritisch begleiten, Spenden für Projekte in Entwicklungsländern sammeln, oder aber sich auf die Förderung eines ganz konkreten Projektes konzentrieren.

VENRO vertritt die Interessen vieler Entwicklungsorganisationen in Deutschland.

Informationen zu VENRO |

| Blogs, Communities, Foren: Vernetzen und Kontakte knüpfen

Wie in vielen anderen Berufsfeldern auch, können in der Entwicklungszusammenarbeit Kontakte und das Wissen um Fähigkeiten und Erfahrungen anderer Menschen sehr dabei helfen, gemeinsame Projekte zu stämmen, Expertise einzuholen und Ideen zu verwirklichen. Gerade im Internet gibt es dabei einige Wege, wie sich Freiwillige, Interessierte und Engagierte austauschen und miteinander in Kontakt bleiben können.

Viele Freiwillige berichten in ihren persönlichen Blogs über ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Hier erfährst du, bei welchen Anbietern im Internet du auch deinen eigenen Blog kostenlos und kinderleicht einrichten kannst.

Diskussionsforen im Internet sind sinnvoll, um Fragen unkompliziert zu klären und sich mit anderen über bestimmte Themen auszutauschen.

Hier erfahrt ihr mehr über Vernetzungsmöglichkeiten, Blogs und Foren |

| United Nations Volunteers - Freiwillige weltweit

Ende 2008 wurde in Bonn offiziell der neue Internetauftritt des Online Volunteering (OV) service freigegeben. Das Anliegen des OV ist es seit seiner Gründung im Jahr 2000, ''die Macht des Internets mit der Macht der Freiwilligen zu verbinden''. Damit die Vernetzung der Freiwilligen mit den Organisationen besser funktioniert, wurde der Internetauftritt des OV verbessert. In Englisch, Französisch und Spanisch geht der erneuerte Dienst ans Netz. Der OV gehört zum Freiwilligen Programm der Vereinten Nationen (UNV). Quelle: LHÜ-info.

Hier zum Online Volunteering Service der Vereinten Nationen |

| Als Freiwilliger in Entwicklungsländer - und dann?

Jedes Jahr reisen tausende junger Leute mit dem weltwärts-Programm in die weite Welt, um in unterschiedlichsten Projekten aktiv zu werden und zu arbeiten. Doch nicht erst seit weltwärts stellt sich für die Freiwilligen die Frage: was machen nach dem Freiwilligendienst? Im August 2009 fand eine erste Konferenz für Rückkehrer aus ganz Deutschland statt - ein Impuls für mehr Aufmerksamkeit für die sogenannte Rückkehrerarbeit.

Die undjetzt-Konferenz im Internet |

Partner von junge-ez!de

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche Logo von FairJobbing Logo von FairJobbing Logo des Sozialen Expertennetzes