Dezember 2009

Expertin kritisiert "weltwärts"

Eine Meldung des epd Hannover. Die Berliner Entwicklungspolitik-Expertin Claudia von Braunmühl hat den Freiwilligendienst der Bundesregierung "weltwärts" scharf kritisiert. "Das gesamte Programm ist nicht an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer orientiert. Es dient lediglich deutschen Jugendlichen, die sich selbst verwirklichen wollen", sagte die Professorin am Donnerstag in Hannover. An dem entwicklungspolitischen Programm haben seit 2008 rund 6.000 Jugendliche teilgenommen.

13.000 Fachkräfte und Freiwillige im Ausland

Bonn. 5.048 Fachkräfte sind im Jahr 2008 in Projekte und Programme der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) vermittelt worden und 8.210 Freiwillige nahmen an internationalen Freiwilligendiensten teil. Das ergab eine Erhebung des Arbeitskreises „Lernen und Helfen in Übersee“ (AKLHÜ), an der sich 165 deutsche Entsendeorganisationen beteiligt haben. Im Vergleich zum Vorjahr sind in beiden Bereichen die Vermittlungszahlen deutlich angestiegen.

Einstieg in die EZ - Jetzt engagieren!

Quelle: BMZDas Entwicklungsministerium will seit heute mit einer Imagekampagne verstärkt auf die Möglichkeiten des Engagements in der Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam machen. Dazu wurde auch eine neue Internetseite eingerichtet: Unter www.bmz.de/engagement können sich Interessierte darüber informieren, wo sie sich wie einsetzen können für globale Gerechtigkeit in Deutschland und der Welt. Dabei lädt das BMZ in verschiedenen Gebieten zum perönlichen Einsatz ein.

Mehr Geld für die EZ? - Geteiltes Bild in Deutschland

Quelle: BundespresseamtNicht einmal die Hälfte aller deutschen Bevölkerung, 42 Prozent, spricht sich für eine Erhöhung der Mitttel für Entwicklungspolitik aus – trotz der bestehenden Finanzkrise. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest dimap. 62 Prozent aller Befragten kennen das Bundesentwicklungsministerium überhaupt. Zudem sprechen sich 56 Prozent der Befragten dafür aus, dass mehr dafür getan werden muss, die deutsche EZ im Ausland besser bekannt zu machen.

Sozial-ökologische Mode

Die Studie ist über die Internetseite des SÜDWIND-Instituts zu beziehen.Untersuchung über sozial-ökologische Modeanbieter: Ein gemischtes Bild. Seit einigen Jahren schießen sozial-ökologische Modeanbieter wie Pilze aus dem Boden. Um Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen, hat SÜDWIND eine Unternehmensbefragung durchgeführt.

NGOs fordern verlässliche Klimafinanzierung

Logo der COP 15 in KopenhagenCaritas international und zahlreiche Vertreter anderer deutscher Nichtregierungsorganisationen aus Katastrophenhilfe, Umweltschutz und Entwicklungspolitik haben Bundesentwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel (FDP) bei einem Gespräch während des UN-Klimagipfels in Kopenhagen aufgefordert, die finanziellen Mittel zum Klimaschutz nicht aus dem Budget der Entwicklungszusammenarbeit abzuzweigen.

Einladung zum Bolivien-Netz

Das Bolivien-Nerz ist eine organisationsübergreifende Plattform von ehemaligen, gegenwärtigen und zukünftigen Bolivienfreiwilligen und Interessierten. Am 8. Januar lädt das frisch gegründete Netzwerk zur Bolivien-Konferenz nach Bonn. Weitere Informationen zum Bolivien-Netz gibt es unter www.bolivien-netz.org.

 

Aktiv für globale Gerechtigkeit

Unter dem Titel "Aktiv für globale Gerechtigkeit" bietet der Weltladen-Dachverband Rückkehrer/innen des weltwärts-Freiwilligendienstes eine Schulung zu entwicklungspolitischer Bildung an: An einem Wochenende werden Methoden der Bildungsarbeit anhand von verschiedenen entwicklungspolitischen Themen wie globale Gerechtigkeit, Welthandel und Fairer Handel erarbeitet.

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