Niebel: Entwicklungspolitik vertritt auch Interessen deutscher Unternehmen

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Entwicklungsminister Dirk NiebelWas kann und soll Entwicklungspolitik leisten? Wie lässt sich Hilfe und Unterstützung für so genannte Transformations- und Entwicklungsländer in Deutschland legitimieren? Wollen wir wirklich nur "helfen", oder stehen vielmehr knallharte Wirtschaftsinteressen hinter den Milliardentöpfen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen soll? Letzteres muss sich seit seiner Amtsübernahme vor neun Monaten immer wieder Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vorwerfen lassen.

Schließlich gibt der Minister seit Anfang an ganz offen zu: Die Wirtschaft müsse stärker in die Entwicklungspolitik eingebunden werden. Im Interview mit dem Handelsblatt spricht er nun darüber, wie er das aussehen soll und warum es so schwer ist, bei der Entwicklungszusammenarbeit in den Ländern Fortschritte zu erzielen.

Zur stärkeren Einbindung der Privatwirtschaft sagt Niebel dabei unter anderem: "Die Beteiligung von mittelständischen Unternehmen an unseren Projekten ist Bestandteil des Koalitionsvertrags. Die Mittel für solche "Public Private Partnerships" habe ich gerade von 48 Mio. Euro auf 60 Mio. Euro erhöht. Ich war gerade in Ägypten, auch mit Werner Schnappauf vom BDI. Wir haben ein deutsches Joint-Venture besucht, das Türme für Windräder für Ägypten produziert und auch in die Region exportieren will."

Hier können Sie das vollständige Interview lesen!

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