SPD-Fraktion: Ausbau der Jugendfreiwilligendienste gefordert

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Zeichen des Deutschen BundestagesDie Zukunft der Wehrpflicht ist ungewiss, doch nicht nur die. Mit den Neuerungen beim Grundwehrdienstgehen Veränderungen auch bei den anderen Formen des Freiwilligendienstes einher. Dazu gehören das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr oder der entwicklungspolitische Freiwilligendienst "weltwärts". Die SPD-Fraktion hat vor der Sommerpause die Bundesregierung nun dazu aufgefordert, einen Gesetzentwurf zum Status der Jugendfreiwilligendienste vorzulegen.

Ihre Forderung: Die Freiwilligendienste müssten rechtlich von Wehr- und Zivildienst, Formen der Erwerbstätigkeit und gesetzlich ungeregelten Formen des bürgerlichen Engagements als arbeitsmarktneutrale Bildungsdienste abgegrenzt werden. In ihrem Antrag (17/2117) verlangt die Fraktion zudem, dass mittelfristig allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre ein Platz zu Verfügung gestellt wird, wenn sie ein Freiwilliges Soziales oder Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren wollen. Die durch die Umstrukturierung des Zivildienstes frei werdenden Mittel sollen hierfür eingesetzt werden. Zudem soll nach dem Willen der SPD eine Ombuds-oder Vertrauensstelle für Freiwilligendienstleistende eingerichtet werden.

Im Anhang an diesen Artikel können Sie den Antrag der SPD vollständig lesen.

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hib_Stärkung-der-Jugendfreiwilligendienste_Drucksache-172117.pdf105.99 KB

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