Vor wenigen Tagen hat die Zentralstelle KDV eine groß angelegte Petition gestartet. Der Bundestag wird aufgefordert, die Wehrpflicht auszusetzen und stattdessen Freiwilligendienste stärker zu fördern. Jeder und jeder, die oder der dieses Ziel unterstützen möchte, kann die Petition unterschreiben - auch online. > zur Petition.
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Im Koalitionsvertrag von Schwarz-gelb wurde die Fusion und Vereinheitlichung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bereits angekündigt. Jetzt nehmen die Pläne erste Konturen an. Nach einem Bericht der Ssüddeutschen Zeitung soll dabei auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) mit derzeit rund 13.000 Beschäftigten nicht verschont bleiben und sogar ihren Namen verlieren.
(Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission / Hochschulrektorenkonferenz) Die deutschen Hochschulen wollen sich in Lehre, Forschung und Verwaltung verstärkt für eine weltweite nachhaltige Entwicklung engagieren. Das ist Kern einer Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen UNESCO-Kommission zur Verantwortung der Hochschulen für "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Die Rekordverschuldung des Bundes hat jetzt auch den Haushalt des Entwicklungsministeriums getroffen: Massive Kürzungen trotz internationaler Zusagen sind die Folge. Allein beim Freiwilligendienst "weltwärts" werden elf Millionen Euro eingespart. Entwicklungspolitische Organisationen und Freiwillige kritisieren die Pläne.
(Pressemitteilung ONE.org) Die Schwarz-Gelbe Koalition ist mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleichzeitig aber fällt Deutschland deutlich hinter seine finanziellen Verpflichtungen zurück. Auch an der Kohärenz gibt es erste Zweifel. Das ist das Fazit der entwicklungspolitischen Organisation ONE zu den ersten 100 Tagen Entwicklungspolitik von Union und FDP. Lob gibt es von ONE für die Pläne für eine effektivere Entwicklungszusammenarbeit.
Das Eine Welt Netz NRW lädt alle Interessierten zur 14. Eine-Welt-Landeskonferenz vom 5. März 2010, 17.30 Uhr bis 6. März, 17.30 Uhr, in die Festhalle Solingen-Ohligs ein. Kooperationspartner der Konferenz sind das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das UNEP/Wuppertal Institut Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP).
Am 20.2. bietet das Eine Welt Netz NRW einen Workshop für RückkehrerInnen des weltwärts-Programms an. Thema: Fortbildung in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Ob Afrika, Asien oder Lateinamerika - Der Workshop richtet sich an junge Leute, die als Freiwillige in Ländern des globalen Südens waren und sich nun in NRW engagieren wollen. Die Anmeldefrist wurde bis zum 15.2.2010 verlängert!
Am 28. Januar feiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in der Hertie School of Governance in Berlin den Start seines neuen Programms ''Public Policy and Good Governance'' (PPGG). Damit möchte der DAAD gezielt gute Regierungsführung in Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens unterstützen und die Zivilgesellschaften stärken.
Ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika starten der internationale UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die UNICEF-Paten Eva Padberg und Oliver Bierhoff die Kampagne „Gib Deine Stimme ab – für Schulen für Afrika!“, um allen Kindern im südlichen Afrika einen Platz in der Schule zu verschaffen. Nach Schätzungen von UNICEF gehen dort 45,5 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben im südlichen Afrika.
In Ländern wie Haiti herrscht seit Jahrzehnten große Not – anderen gelingt der Aufstieg. Die Regierungen haben es selbst in der Hand, sagen Forscher. Jetzt fließt das Geld. Die EU überweist Haiti für den Aufbau nach dem Erdbeben 400 Millionen Euro.Gut 100 Millionen kommen von den Vereinten Nationen, außerdem will die Weltbank einen Kredit geben. Auch ein erneuter Schuldenerlass ist im Gespräch.
Aus aller Welt ist Soforthilfe unterwegs nach Haiti. Doch nach dem Erdbeben fehlt es den Betroffenen in Haiti noch immer an Wasser, medizinischer Versorgung und weiterer Hilfe zum Überleben. Aus diesem Anlass ruft junge-ez.de zur Unterstützung auf. Vor allem fehlt es an Wasser, Essen, Strom, Medikamenten und Räumgerät. Bei den Überlebenden wachsen Wut und Verzweiflung - erste Lagerhäuser mit Vorräten des UN-Welternährungsprogramms wurden geplündert.
Interessieren Sie sich für eine internationale Karriere? Möchten Sie sich über Arbeits- und Einstiegsmöglichkeiten in einer internationalen Organisation informieren? Dann sind Sie herzlich eingeladen, sich an Messeständen einen Überblick über die Vielzahl an internationalen Organisationen (z.B. Vereinte Nationen, CERN, UNDP), EU-Institutionen (z.B.
Das Einstiegsportal in die Entwicklungszusammenarbeit junge-ez.de bietet neben Neuigkeiten, Stellenangeboten und Informationen jetzt auch eine kostenlose Community. Mit dem Jahreswechsel gibt es auf junge-ez!de damit neue interaktive Möglichkeiten: Organisationen und Privatpersonen können sich in der Community anmelden, ein persönliches Profil erstellen, Artikel schreiben und Stellenangebote veröffentlichen.
Eine Meldung des epd Hannover. Die Berliner Entwicklungspolitik-Expertin Claudia von Braunmühl hat den Freiwilligendienst der Bundesregierung "weltwärts" scharf kritisiert. "Das gesamte Programm ist nicht an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer orientiert. Es dient lediglich deutschen Jugendlichen, die sich selbst verwirklichen wollen", sagte die Professorin am Donnerstag in Hannover. An dem entwicklungspolitischen Programm haben seit 2008 rund 6.000 Jugendliche teilgenommen.
Bonn. 5.048 Fachkräfte sind im Jahr 2008 in Projekte und Programme der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) vermittelt worden und 8.210 Freiwillige nahmen an internationalen Freiwilligendiensten teil. Das ergab eine Erhebung des Arbeitskreises „Lernen und Helfen in Übersee“ (AKLHÜ), an der sich 165 deutsche Entsendeorganisationen beteiligt haben. Im Vergleich zum Vorjahr sind in beiden Bereichen die Vermittlungszahlen deutlich angestiegen.
Das Entwicklungsministerium will seit heute mit einer Imagekampagne verstärkt auf die Möglichkeiten des Engagements in der Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam machen. Dazu wurde auch eine neue Internetseite eingerichtet: Unter
Nicht einmal die Hälfte aller deutschen Bevölkerung, 42 Prozent, spricht sich für eine Erhöhung der Mitttel für Entwicklungspolitik aus – trotz der bestehenden Finanzkrise. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest dimap. 62 Prozent aller Befragten kennen das Bundesentwicklungsministerium überhaupt. Zudem sprechen sich 56 Prozent der Befragten dafür aus, dass mehr dafür getan werden muss, die deutsche EZ im Ausland besser bekannt zu machen.
Untersuchung über sozial-ökologische Modeanbieter: Ein gemischtes Bild. Seit einigen Jahren schießen sozial-ökologische Modeanbieter wie Pilze aus dem Boden. Um Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen, hat SÜDWIND eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Mit wenigen Ausnahmen fallen die sozialen und ökologischen Anforderungen der meisten Anbieter hinter etablierte internationale Standards zurück.
Caritas international und zahlreiche Vertreter anderer deutscher Nichtregierungsorganisationen aus Katastrophenhilfe, Umweltschutz und Entwicklungspolitik haben Bundesentwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel (FDP) bei einem Gespräch während des UN-Klimagipfels in Kopenhagen aufgefordert, die finanziellen Mittel zum Klimaschutz nicht aus dem Budget der Entwicklungszusammenarbeit abzuzweigen.
Das Bolivien-Nerz ist eine organisationsübergreifende Plattform von ehemaligen, gegenwärtigen und zukünftigen Bolivienfreiwilligen und Interessierten. Am 8. Januar lädt das frisch gegründete Netzwerk zur Bolivien-Konferenz nach Bonn. Weitere Informationen zum Bolivien-Netz gibt es unter
Unter dem Titel "Aktiv für globale Gerechtigkeit" bietet der Weltladen-Dachverband Rückkehrer/innen des weltwärts-Freiwilligendienstes eine Schulung zu entwicklungspolitischer Bildung an: An einem Wochenende werden Methoden der Bildungsarbeit anhand von verschiedenen entwicklungspolitischen Themen wie globale Gerechtigkeit, Welthandel und Fairer Handel erarbeitet.
www.weltwärts-news.de ist ein neuer Blog im Internet zu weltwärts und vielen anderen Themen rund um den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Das Portal bietet Besuchern ein informatives Forum und bietet Nutzern die Möglichkeit, mit einem eigenen Blog zu starten.
Seit dem 10. November 2009 gibt es den neuen ASA-Programmkatalog. Junge Menschen fast aller Berufszweige und Studienrichtungen können sich jetzt um die Teilnahme 2010 bewerben. Das ASA-Programm von InWEnt richtet sich an Studierende sowie Berufstätige mit einer abgeschlossenen nichtakademischen Ausbildung im Alter zwischen 21 und 30 Jahren. Bewerbungen sind bis zum 10. Januar 2010 möglich, nur online unter
(Berliner Morgenpost) Nicola Weyer wollte Romanistik studieren, doch beim Sprachtest an der Freien Universität fiel sie durch. Während Kommilitoninnen ihre Erfahrungen aus ihrer Au-Pair-Mädchenzeit in Paris - gern auch auf Französisch - austauschten, reichte ihr Schulfranzösisch nicht, um sofort dem Niveau an der Uni folgen zu können. Eine Odyssee begann, um das Defizit in der Fremdsprache aufzuholen.
(Entwicklungspolitik online) – Die Spitzen von mehr als hundert internationalen Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter Amnesty International, Greenpeace, Oxfam und World Vision, beraten derzeit in Berlin über gemeinsame Strategien in Zeiten der Krisen. Am Samstag forderte der NGO-Gipfel, die Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen müsse umfassende, verpflichtende und nachprüfbare Maßnahmen zum Schutz des Klimas vereinbaren.
Die beiden Hilfsorganisation Terre des Hommes und die Welthungerhilfe haben am 5.11. ihren kritischen Jahresbericht zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit vorgelegt. Ihre zetrale Forderung: Es muss eine verlässliche Finanzierung für den Klimaschutz in den Entwicklungs- und Transformationsländern geben.