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Umsetzungsstand beim Freiwilligendienst “weltwärts”
Inwiefern hat die Bundesregierung nach dem ersten Jahr Erkenntnisse aus der Umsetzung von „weltwärts“ gezogen, die für eine Weiterentwicklung des Programms im Sinne der formulierten Ziele von Bedeutung sind und auf Grundlage welcher Daten gelangte die Bundesregierung zu diesen Erkenntnissen? - Diese Frage richteten die GRÜNEN in einer Kleinen Anfrage Anfang April an die Bundesregierung. Diese hat nun geantwortet. Den kompletten Text der Antwort zusammen mit der Anfrage kann hier heruntergeladen werden.
Und die Bundesregierung schreibt: "Seit einem Jahr können junge Menschen im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes “weltwärts” des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Freiwilligendienst im Ausland leisten. Laut der Bundesregierung soll das Programm zunächst in einer dreijährigen Einführungsphase erprobt werden. Die Umsetzung des Programms in den Partnerländern wird in erster Linie durch eine Vielzahl etablierter zivilgesellschaftlicher Organisationen gewährleistet.
Hinsichtlich der in der Öffentlichkeit diskutierten quantitativen Ziele stellt “weltwärts” eine neue Entwicklung im Bereich der internationalen Freiwilligendienste dar: ein Jahresetat von 70 Millionen Euro und der Plan von 10.000 Stellen für Freiwillige belegen dies. Jedoch muss sich die Einführungsphase von “weltwärts” nicht nur an quantitativen, sondern vor allem auch an der Berücksichtigung und Umsetzung qualitativer Kriterien messen lassen, die für die weitere positive Entwicklung des Freiwilligendienstes von zentraler Bedeutung sind."

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