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Wiederaufbau in Aceh, Indonesien: Ein Entwicklungshelfer zieht Bilanz
Die Seebebenkatastrophe im Dezember 2004 war Anlass für ein Sonderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Indonesien, an dem sich auch der DED beteiligte. Das DED-Programm wurde zum Ende des Jahres 2008 beendet. Neun Fachkräfte unterstützten die Entwicklung und den Wiederaufbau der Region seit Oktober 2005. Ein Interview mit dem DED-Entwicklungshelfer Frank Wiesemann, der das Programm seit Beginn begleitet hat:
Herr Wiesemann, mit welchem Gefühl gehen Sie zurück nach Deutschland?
Mit einem guten Gefühl, da viel erreicht wurde. Die DED-Fachkräfte halfen zum Beispiel beim Aufbau von Kleinstunternehmen und Kreditgenossenschaften, der Schulung von Lehrern und Verwaltungspersonal und beim Einrichten einer Facheinheit für Geoinformationssysteme (GIS).
Haben Sie dabei auch mit lokalen Partnern zusammengearbeitet?
Genau hier lag die Stärke der DED-Experten. Durch unseren partnerschaftlichen Ansatz wurden wir zu Mittlern und vertrauten Beratern.
Benötigen die Menschen in Banda Aceh nun keine Unterstützung mehr?
Doch, aber bei den jüngsten Regierungsverhandlungen hat Indonesien nicht auf die Empfehlung der deutschen Seite reagiert, die Projekte fortzusetzen. UN-Organisationen, einige Nichtregierungsorganisationen (NRO) und die EU bleiben jedoch vor Ort tätig.
Weiterlesen: http://www.ded.de/cipp/ded/custom/pub/content,lang,1/oid,11977/ticket,g_...

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