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"Brot für die Welt" beteiligt sich am Programm "weltwärts" der Bundesregierung
Stuttgart, 23. September 2008. Premiere bei "Brot für die Welt": Erstmals sind junge Menschen aus Deutschland in Partnerprojekte des evangelischen Hilfswerks entsandt worden. Sie haben im September ihren Freiwilligendienst im Rahmen des von der Bundesregierung in diesem Jahr gestarteten Programms "weltwärts" aufgenommen. "Sie sind mutig. Sie gehen das Wagnis ein, sich auf etwas völlig Neues einzulassen", sagte der Präsident des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik, bei der feierlichen Aussendung der 15 jungen Menschen in Stuttgart.
Für ein Jahr werden sie bei Partnerorganisationen von "Brot für die Welt" in Afrika, Asien und Lateinamerika tätig sein. Es geht dabei um Projekte für Straßenkinder, die HIV/Aids-Prävention sowie den Einsatz für die Rechte von Randgruppen. Die 19- bis 21-Jährigen sind in der ersten Septemberhälfte nach Argentinien, Costa Rica, Indien und Kamerun ausgereist. Davor haben sie sich in einem zweiwöchigen Seminar auf ihren Einsatz vorbereitet.
Vorfreude und Nervosität sind bei den zwölf jungen Frauen und drei jungen Männern gleichermaßen spürbar gewesen. Auf jeden Fall wollen sie sich ein eigenes Bild machen vom Alltag in anderen Ländern, wie Felix Nickel betonte, der in Indien tätig sein wird. Der Abiturient will nach der Schule wenigstens "einen kleinen Beitrag leisten zur Weiterentwicklung der Welt". Alle sind sich einig, dass sich durch ihren Einsatz auch ihre Einstellung zum eigenen Leben verändern wird. Ihre Erfahrung wollen sie nach ihrem Einsatz in Deutschland weitergeben.
"Brot für die Welt" erhofft sich durch den Einsatz der jungen Menschen nicht nur verstärkte Beachtung bei Jugendlichen. Sie sollen nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland außerdem in ihrem Umfeld Interesse an der Entwicklungszusammenarbeit wecken. Und sie selbst könnten sich, angeregt durch ihre Erfahrungen in den Projekten, für eine Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit interessieren. Schließlich ist in Deutschland vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ein akuter Fachkräftemangel absehbar.
Ausgewählt und vorbereitet wurden die Kandidatinnen und Kandidaten in Zusammenarbeit mit den "Evangelischen Freiwilligendiensten für junge Menschen". Die Bundesregierung bezuschusst das Programm. Der Einsatz ist für die Teilnehmer grundsätzlich kostenlos, sie sollen jedoch einen Eigenanteil beisteuern. "Brot für die Welt" als Entsendeorganisation übernimmt die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung. Außerdem erhalten die Teilnehmer ein Taschengeld von 100 Euro pro Monat. Bewerben können sich junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren.
Nähere Informationen unter: www.brot-fuer-die-welt.de/ueber-uns
Verantwortlicher Pressekontakt:
BROT FÜR DIE WELT - Öffentlichkeitsarbeit und Werbung Sekretariat Team Medien Stafflenbergstrasse 76, 70184 Stuttgart Telefon: 0711 / 2159-444, Fax: 0711 / 2159-110 mailto: b.bosch@brot-fuer-die-welt.de http://www.brot-fuer-die-welt.de

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